4. März 2019

Schwanensee – definitiv keine Seifenoper

Am Montag, dem 25.02.2019 (drei Tage vor dem Opernball) hatten die SchülerInnen der 7. und 8. Klassen, die sich für das Fach Musikerziehung entschieden haben, die Möglichkeit, sich das Ballett Schwanensee in der Staatsoper anzusehen. Zuerst gab es eine spannende Führung, wo Einblicke
hinter die Kulissen gewährt und wo Fragen Antworten gegeben wurden. Um 19 Uhr ging es dann schon mit der Oper-Vorstellung los. Die SchülerInnen hatten Top-Plätze im Parkett und mussten sich nur noch im Sessel zurücklehnen und die Liebesgeschichte von Odette und Prinz Siegfried auf sich ergehen lassen.
Das romantische Stück wurde bekanntlich von niemandem geringerem als Tschaikowsky komponiert. Es streckt sich über vier Akte und feierte bereits 1964 in der Wiener Staatsoper seine Uraufführung. Besonders positiv aufgefallen sind abgesehen von dem Niveau der TänzerInnen, MusikerInnen und den wunderschönen Kostümen, die Kulissen sowie das Bühnenbild. Hierbei ist das Meer in der letzten Szene hervorzuheben, das durch ein blau quer über die Bühne gespanntes Tuch dargestellt wurde und sich in Wellenbewegungen formierte.
Schwanensee gehört zu einem der bekanntesten Ballette weltweit. Keine Überraschung also, dass die Zuschauerränge voll und der Endapplaus spürbar laut waren. Es gab sogar Standing-Ovations für die Artisten. Alles in allem kann man sagen, sollte man je die Gelegenheit bekommen, sich Schwanensee vor Ort ansehen zu können, sollte man diese ergreifen!

Veronika Braza (8.B)