26. April 2021

„Pitch Perfect“ und der Plastikbecher

Als Ende 2012 die Komödie „Pitch Perfect“ in die Kinos kam, ahnte wahrscheinlich niemand, welche langfristigen Auswirkungen dieser Film weltweit auf Musikerzieher haben wird. In einer kurzen Filmszene kommt die Protagonistin zu spät zum Vorsingen und improvisiert dann eine einfache rhythmische Begleitung zu ihrem Gesang. Ihr Hilfsmittel: ein Plastikbecher. Und schon war der „Cup-Song“ geboren!

Von der Leinwand in die Klassenzimmer

Seither wurde der Cup-Song immer wieder im Musikunterricht gesungen aber vor allem „gebechert“. Auch knapp 10 Jahre später wetteifern manche Jugendliche darum, wer den Rhythmus schneller trommeln kann.
Im heurigen Schuljahr gibt es im Musikunterricht viele Einschränkungen, die vor allem dazu führen, dass nicht wie sonst viel gesungen und musiziert werden kann. Mit Plastikbechern trommeln geht allerdings sehr wohl, weswegen die SchülerInnen der 3D bereits um Weihnachten herum die Bausteine des Becher-Rhythmus‘ erarbeitet haben und zu unterschiedlicher Musik musiziert haben. Anfang des Sommersemesters wurde dann ein kleines Projekt daraus, in dem die SchülerInnen dazu aufgefordert wurden, ihr eigenes Rhythmus-Pattern zu erfinden. Auch in der Schule wurde im Schichtbetrieb gemeinsam musiziert. Entstanden ist die 3D-Version des Becherrhythmus‘.

Mag. Anna-Maria Kaiblinger