4. Juni 2018

Oper ist nicht nur für Opas

Am 30.05.2018 besuchten die 7. Klassen, die sich für Musikerziehung entschieden haben, beaufsichtigt und organisiert von Mag. Edwina Parzer, die renommierte Wiener Staatsoper. Um 18 Uhr bekamen wir eine Führung durch das historisch-kulturell bedeutende Gebäude, bei dem wir sogar auf die, hinter und unter die Bühne durften. Uns wurde der Werdegang einer 1. Solistin beziehungsweise einer „Prima Ballerina“, wie man außerhalb des deutschsprachigen Raumes pflegt zu sagen, näher erläutert. Für Unterhaltung sorgten die einigen wenigen Missgeschicke der Staatsoper in den vergangenen Jahren. Schlussendlich sahen wir dann die Vorstellung „Giselle“- ein Ballett vom Feinsten. Wir saßen in der ersten Preiskategorie zu mehr als leistbaren Preisen. Durch diese außerschulische Veranstaltung konnten wir Schüler und Schülerinnen nicht nur unseren musikalischen Horizont erweitern, nein, uns wurden auch Einblicke hinter die Kulissen gewährt, die für Normal-Konsumenten und -Konsumentinnen eigentlich nicht möglich sind. 

Zum Inhalt: 

Das phantastische Ballett von Théophile Gautier ist in zwei Akte gegliedert. 

Giselle lebt in einem einfachen Dorf und ist verlobt mit einem Förster namens „Hilarion“. Eines Tages trifft sie auf den Prinzen „Albrecht“, der sich als Bauer getarnt hat. Sie verlieben sich ineinander auf den ersten Blick. Jedoch zerbricht Giselle nach der Enthüllung, wer Albrecht wirklich ist, an der Liebe zu ihm. Wie von ihrer Mutter bereits erwartet, erleidet sie ein Schicksal als Wili“- also als ein noch vor der Hochzeit gestorbenes Mädchen, das nachtsüber nichts außer tanzen kann. 

Veronika Braza (7.B)