Im Rahmen des Unterrichts Kunst und Gestaltung besuchten zwei Klassen mit ihrer Kunstlehrerin Claudia Kragulj das Technische Museum Wien und durften das neue Vermittlungsprogramm „Film ab! – Spezialeffekte im Film“ kostenfrei testen und Feedback geben. Aufgrund unseres Feedbacks konnte das Vermittlungsprogramm nachgebessert werden. Hier sind die Berichte dreier Schülerinnen.
Im Jänner fuhren wir, die 2h und die 2a, an zwei Tagen im Rahmen des Fachs Kunst und Gestaltung ins Technische Museum Wien. Dort durften wir als Test-Klassen einen neuen Filmworkshop testen. Wir konnten z.B.: ein Daumenkino, Zoetrop (Wundertrommel mit Schlitzen, durch die man ein Motiv in Bewegung sehen kann) und ein Zauberrad (Thaumatrop, eine Scheibe mit zwei Fäden) ausprobieren. Danach gab es fünf Stationen, wo wir als Kleingruppen Filmtricks ausprobieren und Filme selber drehen konnten. Wir verwendeten dabei Spezialeffekte wie den Stop Motion Trick, den Projektionstrick, den Stop-Trick und den Spiegeltrick. Am Ende bearbeiteten wir die Filme noch und fügten Titel und Musik hinzu. Es gab ein paar Probleme und manche Gruppen konnten nicht alle Filme fertigstellen, aber es war dennoch sehr interessant und lustig.
Am Montag trafen wir uns alle beim Ausgang der Schule. Mit dem Zug ging es dann zum Technischen Museum nach Wien. Im Museum empfingen uns zwei Vermittlerinnen, die uns durch die Ausstellung führten. Sie zeigten uns die Vorläufer der ersten Filme z.B. kleine Daumenkinos und erklärten uns, welche speziellen Effekte es gibt, wie z.B. Stop Motion Filme.
Meine Lieblingsstationen waren die Stop Motion-Station und die Projektionsstation. Bei der Stop Motion-Station gab es Holzbuchstaben, die man zu Wörtern auflegen konnte und es gab alte VHS Kassetten und Schallplatten. Nachdem man einen Buchstaben oder ein anderes Objekt auf die Arbeitsfläche gelegt hatte, wurde ein Foto gemacht, dann ein wenig bewegt und wieder fotografiert. Diese Fotos wurden dann zu einem Film zusammengefügt. Immer wenn wir bei einer Station einen Filmclip fertig hatten, legten wir unsere Speicherkarte auf eine Vorrichtung und markierten den gedrehten Lieblingsfilm mit einem Sternchen. Beim Projektionstrick konnten wir uns mit lustigen Kostümen verkleiden und auf ein Motorrad setzen. Dann konnten wir uns einen Hintergrund aussuchen wie z.B. das Weltall mit Sternen und Galaxien oder den Eiffelturm. Dieser Hintergrund wurde dann hinter uns an die Wand projiziert.
Es gab noch ein paar kleine technische Probleme, aber es war sehr cool einen eigenen Film zu drehen.
Am interessantesten fand ich die Stop Motion-Station. Dort gab es viele verschiedene ausgeschnittene Bilder, aus denen man wählen konnte. Die Bilder wurden dann auf eine dunkle Fläche gelegt und ein Foto gemacht. Danach wurde immer ein oder mehrere Bilder verschoben und erneut ein Foto geschossen. All diese Bilder wurden dann zu einem Video zusammengefügt und es entstanden viele coole Kurzfilme. Sehr spannend war auch der Spiegeltrick. Dafür wurden eine kleine schwarze Box und ein eigener Raum daneben verwendet. Man konnte verschiedene Gegenstände in die Box stellen. Durch den Spiegeltrick wirkte es aber so, als würden sich diese wirklich im Nebenraum befinden. Außerdem wurden diese Objekte extrem groß dargestellt.
Klara, Isabella, Nora aus der 2a und der 2h