19. April 2021

„Alebrijes“

„Alebrijes“ – Projekt mit der mexikanischen Künstlerin Stephany Cabañas Rodriguez im Wahlpflichtfach Spanisch:

Im Wahlpflichtfach Spanisch ist es mein pädagogischer Ansatz die Schüler*innen in Kontakt mit Muttersprachler*innen zu bringen und ihnen Orte, an denen hispanische Kultur gelebt wird, vorzustellen. So kann die Verbindung von theoretischem Wissen und gelebter Kultur entstehen und die Schüler*innen werden auch animiert, diese Kulturräume nach den erlebten Schulprojekten wieder zu besuchen.

Im aktuellen Schuljahr erkundeten wir, in Zusammenarbeit mit der in Wien lebenden Pappmaché-Künstlerin Stephany Cabañas Rodriguez, die Welt der Alebrijes, der berühmten mexikanischen Fabelwesen.
Bei einem Besuch im Weltmuseum erfuhren die Schüler*innen der 7BC und 8B in einer spanischsprachigen Führung bereits viel über die Geschichte Mexikos. Die Schüler*innen unterhielten sich mit den Expert*innen über verschiedene mexikanische Traditionen, die im Museum mittels der ausgestellten Pappmaché-Figuren dargestellt sind.
In der Schule erarbeiteten die Schüler*innen die Geschichte der Alebrijes und ihre Bedeutung innerhalb der mexikanischen Kultur.
Mit der Künstlerin erlernten sie die traditionelle mexikanische Pappmaché-Technik und fertigten ihr eigenen Fantasietiere an. In geduldiger Feinarbeit, zuerst mit der Künstlerin in der Schule, dann in vielen Stunden des Lockdowns im Videochat, oder auch außerhalb des Unterrichts in der Freizeit zuhause, wurden die fabelhaften Kreationen fertiggestellt.
Der krönende Abschluss des Projektes wurde im Kulturinstitut der Mexikanischen Botschaft, gemeinsam mit den Arbeiten von Stephany Cabañas Rodriguez, präsentiert.
Die Ausstellung „Pappmaché Alebrijes“, welche der mexikanische Botschafter Luis Javier Campuzano Piña eröffnete, ging am 16. April online.

Das von den Schüler*innen gestaltete Video über das Projekt, ein Ausstellungsrundgang und die offizielle Eröffnung sieht man hier:

Vielen Dank an Stephany Cabañas Rodriguez für ihr außerordentliches Engagement, dem Mexikanischen Kulturinstitut für seine Unterstützung und meinen Schüler*innen für die großartige Zusammenarbeit und ihren Fleiß!

Prof. Melanie Mertz