3. Juli 2026

Die STADT – zwischen Pinsel und Pixel und KI – Auszeichnung beim Kreativwettbewerb „projekteuropa 2025/26“

Große Freude an unserer Schule: Unser Projekt „Die STADT – zwischen Pinsel und Pixel und KI“ der Klasse 2A wurde beim Kreativwettbewerb „projekteuropa 2025/26“ ausgezeichnet.

Unter dem Motto „connect.create.care. – Kunst, KI und Schule zwischen Pixel, Pinsel & Poesie“ nahmen in diesem Schuljahr fast 4000 Schüler:innen aus 121 Schulen mit 140 Projekten teil. Umso mehr freuen wir uns, dass unser Video von der Jury für einen Preis (400 Euro) ausgewählt wurde.

Ausgangspunkt des Projekts war eine analoge Stadtansicht, die von den Schüler:innen der 2A gestaltet wurde. Die gemalten Werke der Kinder wurden zu einer langen, gemeinsamen Stadtansicht zusammengesetzt. Ein roter Weg verbindet die einzelnen Bilder miteinander und machte sichtbar, was das Projekt von Beginn an auszeichnete: Gemeinschaft, Kreativität und Zusammenarbeit.

Im nächsten Schritt lernten die Schüler:innen das Bildbearbeitungsprogramm GIMP kennen. Sie fotografierten sich selbst, übten das Ausschneiden von Personen und integrierten ihre Fotos in ihre Stadt. Dadurch wurde die ursprünglich analoge Arbeit digital erweitert und um eine persönliche Ebene ergänzt.

Anschließend beschäftigte sich die 2A mit ihrer Kunstlehrerin Claudia Kragulj mit verschiedenen KI-Anwendungen zur Bildgenerierung und Bildbearbeitung. Dabei wurde nicht nur ausprobiert, welche kreativen Möglichkeiten diese Technologien bieten, sondern auch kritisch hinterfragt, wie KI funktioniert und welche Herausforderungen damit verbunden sind. Gemeinsam wurde besprochen, warum reale Augen und Gesichter im digitalen Raum geschützt werden sollten und welche Bedeutung Datenschutz und Persönlichkeitsrechte haben.

Die gemalten Stadtbilder wurden anschließend in eine KI-Anwendung eingespeist. Mit dem Ziel aus der freundlichen Fantasiestadt eine gruselige Stadt zu erzeugen, entstanden völlig neue Bildwelten. Die Schüler:innen verglichen daraufhin die Originalbilder mit den KI-generierten Versionen. Sie beschrieben Unterschiede, analysierten Veränderungen und diskutierten die Frage, was eine Künstliche Intelligenz überhaupt als „gruselig“ interpretiert und warum. Auch ökologische Aspekte kamen zur Sprache: Die Klasse setzte sich mit dem hohen Ressourcenverbrauch von KI-Anwendungen auseinander und sprach über den Einsatz von Strom und Wasser bei der Verarbeitung von KI-Anfragen.

In einem gemeinsamen Video wurden danach die beiden Städte miteinander verbunden: Die fröhliche Stadt verwandelt sich in eine gruselige Version, weil Aliens die Energie und die Sonne stehlen. Für die passende Atmosphäre sammelten die Schüler:innen mit ihren Handys selbst Geräusche für beide Welten. In einer gemeinsamen Reflexion wurde anschließend besprochen, warum manche Klänge als freundlich und andere als unheimlich wahrgenommen werden und wie Geräusche die Wirkung von Bildern beeinflussen können.

Das Projekt verbindet Kunst, digitale Medien, Künstliche Intelligenz und kritisches Denken. Die Auszeichnung beim Kreativwettbewerb ist eine schöne Bestätigung für die Arbeit der Schüler:innen und zeigt, wie spannend die Verbindung von analogem Gestalten, digitaler Bearbeitung und reflektiertem Umgang mit neuen Technologien sein kann.

Wir sind stolz auf die kreative Leistung unserer Schüler:innen und freuen uns über diese besondere Anerkennung ihrer Arbeit.

Claudia Kragulj

Gefördert im Rahmen von „projekteuropa 2025/26“ durch das Bundesministerium für Bildung (BMB). Begleitet durch den OeAD im Auftrag des BMB.

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