21. Oktober 2020

5B bei Salome in der Staatsoper

Am Donnerstag, dem 8.Oktober, trafen sich 8 Schülerrinnen der 5B um 18:30 Uhr vor der Staatsoper, um gemeinsam mit Frau Professor Parzer und Frau Professor Permesser die Oper Salome von Richard Strauß zu besuchen.

Die Dramaturgin der Oper gab uns eine Einführung, was für viele, die die Oper nicht kannten, wichtig war. Die geplante Bachstage-Führung musste wegen Covid19 leider entfallen. Dafür hatten wir genug Zeit um uns das Opernhaus anzuschauen. Besonders waren die meisten von der Architektur des Hauses beeindruckt und wir genossen den Ausblick von der Terrasse, den wir auch auf Fotos festhielten

Endlich begann die Vorstellung. Einige von uns fanden den Anfang der Oper sehr verwirrend. Es geht um die Prinzessin Salome, die von dem im Brunnen gefangenen Jochanaan fasziniert ist. Auf ihre Bitten hin lässt der in sie verliebte Hauptmann das Kerkergitter heben, der heilige Mann möchte aber nichts von ihr wissen. Als ihr Stiefvater Herodes, von ihr den Tanz der sieben Schleier erbittet, sagt sie unter der Bedingung, dass sie einen Wunsch frei hat, zu. Sie verlangt den Kopf des Jochanaan auf einem Silberteller, den sie küsst, woraufhin sie auf Befehl des Herodes getötet wird.

Sehr interessant war der Tanz der Schleier, sowohl musikalisch als auch tänzerisch. Die Darstellerin der Salome Vida Mikneviciute war die ganze Zeit auf der Bühne präsent und konnte durch ihre großartige Stimme die Emotionen sehr gut zur Geltung bringen. Insgesamt waren sowohl die Sänger und die Musiker überaus beeindruckend. Auch die Inszenierung und die Kostüme, die vom Jugendstil inspiriert sind, haben uns gut gefallen.

Es gab viel Applaus und dieser Abend wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.