Schüler:innenzeitung des BG/BRG Bachgasse
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Esskulturen in Europa sind sehr unterschiedlich. In Italien werden beispielsweise häufig Pizza und Pasta gegessen, während in Frankreich Baguette und Käse besonders beliebt sind. In Österreich gibt es typische Gerichte wie Schnitzel oder Käsespätzle. Auch im Balkanraum wird ähnlich gekocht, wobei es je nach Region Unterschiede gibt: In manchen Gegenden ist die Küche eher fleischlastig, in anderen spielt Fisch eine größere Rolle. Der folgende Artikel zeigt diese Unterschiede auf und gibt einen Überblick über die verschiedenen Küchen Europas.
von Selin Özat
In Nord- und Mitteleuropa sind die Speisen tendenziell herzhaft und deftig. Das Frühstück umfasst häufig herzhafte Komponenten wie Wurst, Käse, Eier, Brot oder Bohnen. Das Abendessen wird meist früher am Abend eingenommen.
In Südeuropa liegt der Fokus oft auf leichteren und teilweise süßeren Speisen, und das Abendessen findet in der Regel später statt. Zum Frühstück werden häufig Gebäck, Marmelade oder einfach Kaffee konsumiert.
In Osteuropa ist die Esskultur traditionell deftig und herzhaft. Eine starke Tradition ist das gemeinsame, oft festliche Essen, bei dem Gastfreundschaft und hausgemachte Speisen eine zentrale Rolle spielen.
In Westeuropa zeigt sich die Esskultur als Mischung aus traditionellen, deftigen Gerichten und modernen Einflüssen. Generell ist eine Entwicklung hin zu einer stärker pflanzenbasierten Ernährung (Flexitarismus) zu beobachten. Fleisch und Wurst bleiben zwar beliebt, werden jedoch bewusster konsumiert.
Im Mittelmeerraum Europas wird rotes Fleisch eher sparsam gegessen. Gemeinsame Mahlzeiten und die bewusste Zelebrierung des Essens sind wichtige soziale Ereignisse mit Familie und Freunden und spiegeln eine gesunde, ganzheitliche Lebensweise wider.
Türkei
Die türkische Küche wurde stark durch die Turkvölker geprägt, die lange Zeit als Nomaden im Gebiet des späteren Osmanischen Reiches lebten. Typisch für diese Lebensweise sind sättigende Speisen wie Brot, Joghurt und Fleisch von Herdentieren. Aufgrund ihrer geografischen Lage wurde die Türkei jedoch auch von asiatischen Einflüssen geprägt, die sich besonders in der Fischzubereitung an den Küsten zeigen. Insgesamt ist die türkische Küche jedoch stärker mediterran als asiatisch geprägt.
Spanien
Die spanische Küche zeichnet sich durch eine große Vielfalt regionaler Gerichte und Spezialitäten aus. Fisch und Meeresfrüchte spielen eine wichtige Rolle, ebenso wie Hülsenfrüchte, die häufig in Eintöpfen verwendet werden. Typisch sind herzhafte Eintopfgerichte, die oft mit Bohnen oder Linsen zubereitet werden. Neben Fisch und Meeresfrüchten wird auch Fleisch regelmäßig konsumiert.
Das Abendessen steht in vielen europäischen Ländern im Mittelpunkt des Tages und ist ein wichtiges soziales Ereignis für die Familie. Viele Länder folgen einer strukturierten Abfolge von Mahlzeiten, die häufig aus Vorspeise, Hauptgang und Dessert besteht. Brot und andere sättigende Grundnahrungsmittel sind in ganz Europa weit verbreitet.
Abschließend kann man zusammenfassen, dass die Esskulturen zwei große Gemeinsamkeiten haben. Es werden für die Gerichte fast ausschließlich lokale Zutaten benutzt und es gibt mindestens eine große Mahlzeit, bei der man mit der Familie oder engen Freunden beim Tisch sitzt und zusammen isst.
Mit den Auswirkungen des Klimawandels beschäftigt sich der folgende Bericht und zeigt auf, warum der Schutz der Erde eine zentrale Herausforderung der Gegenwart darstellt. Dabei werden verschiedene Bereiche beleuchtet, die deutlich machen, wie stark Umwelt und Lebensräume bereits betroffen sind. Einige Personen haben noch nicht ausreichend realisiert, wie gefährlich die Erderwärmung, auch Klimawandel genannt, ist und dass die Menschheit langfristig die Folgen ihres rücksichtslosen Handelns tragen wird. Denn die Veränderungen betreffen nicht nur Tiere und die Natur, sondern zunehmend auch die Lebensbedingungen der Menschen.
von Bruno Rüdegger
Was viele nicht wissen, ist, dass Naturkatastrophen durch den Klimawandel stark verstärkt werden. Auch extremeres Wetter tritt häufiger auf, wie mehr Regen an bestimmten Orten und dafür weniger Niederschlag an anderen Orten, was zu Wasserknappheit in großen Gebieten führt, wie zum Beispiel in Afrika. Es gibt jedoch auch weitere Ursachen, wie etwa, dass in Europa häufig sehr verschwenderisch mit Wasser umgegangen wird und selbst Trinkwasser für die Toilettenspülung oder zum Gießen verwendet wird. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der hohe Wasserverbrauch in der Landwirtschaft, etwa für das Bewässern von Feldern oder für die Produktion von Fleisch. Auch Baumwolle, also ein wichtiger Bestandteil von Kleidung, benötigt große Mengen Wasser zum Wachsen. Dadurch trocknen viele Flüsse aus, die sowohl für die Region und die Bewohner*innen als auch für Tiere und Natur von großer Bedeutung sind. Das bedeutet, dass eine Reduktion des Wasserverbrauchs unter anderem durch einen geringeren Konsum von Fleisch sowie durch regional und fair produzierte Lebensmittel erreicht werden kann.
Erschreckende Informationen ergeben sich auch bei der Betrachtung des Regenwaldes. Pro Minute wird eine Fläche von rund 30 Fußballfeldern abgeholzt, das entspricht etwa zwei pro Sekunde. Es ist daher anzunehmen, dass der Bestand des Regenwaldes bis 2050 einen kritischen Kipppunkt für das Ökosystem erreichen könnte. Noch bevor der Regenwald vollständig abgeholzt ist, könnte er bereits zusammenbrechen. Der tropische Regenwald wird nicht umsonst „die grüne Lunge der Erde“ genannt, da er große Mengen an CO₂ speichert und somit eine wichtige Rolle im Klimasystem spielt.
Auch bei Gletschern ist deutlich zu erkennen, dass diese durch den Klimawandel immer kleiner werden. Laut neuesten Studien könnten im Jahr 2050 nur noch speziell geschützte Gletscher existieren. Auch ein Blick auf die bisherigen Veränderungen zeigt, wie dramatisch diese Entwicklung ist. Bei einer kürzlich veröffentlichten Studie wurden rund 10 % aller österreichischen Gletscher untersucht. 94 von 96 Gletschern sind in der Messperiode 2024/25 um durchschnittlich 20,3 Meter zurückgegangen. Einer der Gletscher, der Alpeiner Ferner in Tirol, verlor sogar mehr als 144 Meter. Der derzeit größte Gletscher Österreichs, die Pasterze am Großglockner, wird in naher Zukunft zweigeteilt sein und damit deutlich an Größe verlieren. Nur zwei der beobachteten Gletscher zeigten keinen Rückgang, was jedoch auf Lawinenschnee zurückzuführen ist, der das Abschmelzen vorübergehend verhinderte.
Die Ursachen für diese Entwicklung liegen in warmen, trockenen Sommern, schneearmen Wintern und niederschlagsarmen Herbstperioden. Auch in früheren Jahren wurde ein Rückgang festgestellt, jedoch zählt die aktuelle Entwicklung zu den stärksten. Zusätzlich werden einige Gletscher durch ihre Nutzung für den Sommertourismus weiter belastet.
Auch im Bereich der Tier- und Pflanzenwelt sind besorgniserregende Entwicklungen festzustellen. Fast ein Drittel aller untersuchten Tier- und Pflanzenarten steht unter Stress und ist vom Aussterben bedroht. Auch heimische Arten sind betroffen, obwohl dies oft nicht offensichtlich erscheint. Im Folgenden werden exemplarisch einige bedrohte Arten genannt. Dazu zählen unter anderem der Feldhamster und der Hirschkäfer. Die Bodenversiegelung sowie der intensive Ackerbau stellen für diese Arten in Österreich erhebliche Probleme dar. Der Hirschkäfer ist besonders in den Laubwäldern des Wienerwalds und der Alpenregion gefährdet. Auch Vogelarten wie der Eisvogel und der Wiedehopf gehören zu den bedrohten Arten. Ebenso ist der Feuersalamander stark gefährdet.
In den Ozeanen befinden sich große Mengen an Plastikmüll, die für zahlreiche Tierarten eine ernsthafte Gefahr darstellen. Ein zentrales Problem sind Fischernetze, in denen sich Tiere wie Schildkröten verfangen. Darüber hinaus gelangen auch giftige Stoffe ins Meer, die das Ökosystem zusätzlich belasten. Ein Beispiel hierfür ist die Malediveninsel Thilafushi, die etwa 10 km von der Hauptstadt Malé entfernt liegt. Dort wird ein Großteil des Mülls entsorgt und teilweise verbrannt, wobei Schadstoffe freigesetzt werden, die sogar von der Hauptstadt aus sichtbar sind. Die Lagune der Insel wurde bereits in den 1990er-Jahren zur Mülldeponie erklärt.
Abschließend lässt sich festhalten, dass der Schutz der Umwelt eine wesentliche Voraussetzung für den Erhalt lebenswerter Bedingungen darstellt. Ohne entsprechende Maßnahmen ist davon auszugehen, dass sich die dargestellten Probleme weiter verschärfen werden.
Vorstellung der Olympia Siegerin 2026
Du hast bestimmt schon über die Olympia Eiskunstlauf Siegerin dieses Jahres gehört, Alysa Liu. Wahrscheinlich wegen ihres ikonischen Comebacks und Performance. Du willst mehr über sie erfahren? Dann ist dieser Bericht für dich!
von Olivia Flandorfer
Alysa Liu ist eine US- amerikanische Eiskunstläuferin und ist am 8. August 2005 in Clovis Kalifornien geboren. Sie beginnt schon im Alter von fünf Jahren mit Eiskunstlauf und ab der Saison 2018/2019 tritt die Jugendliche auf Nationalebene bei den Erwachsenen an. Mit nur 13 Jahren wird Liu US–amerikanische Meisterin im Eiskunstlauf. Danach erreicht sie viele weitere Gewinne wie in Montpellier, wo die Amerikanerin Bronze gewinnt.
2022 nimmt die Eiskunstläuferin bei den Olympischen Winterspielen in Beijing teil und erreichte den 6. Platz. Nachdem sie den dritten Rang bei der Weltmeisterschaft in Montpellier erreicht, verkündet sie im April 2022 im Alter von 16 Jahren das Ende ihrer Wettbewerbskarriere wegen großer mentaler Belastung an. Die junge Eiskunstläuferin hat genug vom Druck, der Eingrenzungen und Verbote. Sie will leben wie all die anderen Jugendlichen.
Doch vier Jahre später kommt Alysa Liu zurück – mit einer fabelhaften Performance und mehr Freude denn je. Liu nimmt an den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand – Cortina teil und wird Olympia Eiskunstlauf Siegerin 2026. Sie gewinnt Gold nicht nur in der Team- sondern auch in der Einzelwertung.
Neben ihren sportlichen Erfolgen sorgt auch ihr Erscheinungsbild für viel Aufmerksamkeit: ihre neue braun-blonde Haarfarbe sowie ihr herausstechendes „Smiley“ Piercing liefern Gesprächsstoff. Außerdem fällt ihr ebenfalls ikonischer Gala-Auftritt zum Lied „Stateside“ von PinkPantherress und Zara Larsson auf. Schon im Jahr 2022 liefert Alysa Liu eine memorable Gala-Performance zum Song „Loco“ von Itzy.
Statt Druck verspürte Alysa Liu, die als erste Amerikanerin seit 2002 wieder beim olympisches Eiskunstlauf-Gold gewinnt, pure Freude. Ihre unbeschwerte Art sei ihr wichtiger als die sportlichen Ergebnisse, erzählt die junge Frau. Und mit dieser Art wird sie zum Vorbild einer gesamten Generation.
Viele Leute feiern wohl sehr gerne Fasching und Ostern, zwei sehr fröhliche Feste, die durch eine vierzigtägige Zeitspanne verbunden wird. In diesen vierzig Tagen nach der Faschingszeit wird oftmals auf verschiedene Dinge und Gewohnheiten wie zum Beispiel Zucker, Handy oder Alkohol verzichtet. Auf diese Fakten und weitere Fragen, wie zum Beispiel „Wo liegt der Ursprung der Fastenzeit, so wie wir sie heute kennen?“ wird in der Folge eingegangen.
von Bruno Rüdegger
Das Fasten in der Fastenzeit reicht, im Gegensatz zu normalem Fasten, wo man auf alles Essbare verzichtet, über eine Zeitspanne von 40 Tagen. In dieser Zeit verzichtet man nur auf bestimmte Dinge, die in den meisten Fällen dem Körper nicht guttun. Beispiele dafür sind alle Produkte, die Zucker beinhalten oder das Handy weniger oder, in seltenen Fällen auch gar nicht zu benutzen. Viele Erwachsene verzichten in diesen 40 Tagen auch auf alkoholische Getränke.
Jedoch ist es nicht möglich, wie bei vielen Fastenkuren, welche nur ein paar Tage dauern, mehr als ein Monat auf alle Nahrungsquellen zu verzichten. Viele glauben, dass der Ursprung bei Jesus Christus liegt, was auch stimmen kann, aber nicht wissenschaftlich bewiesen ist. Viele Christen glauben, aber auch dass der Hintergrund bei Jesus ist und vierzig Tage in der Wüste nichts gegessen hat. Das Fasten diente ursprünglich dazu, um zu sich selbst zurückzufinden und sich auch Zeit zu nehmen, um in diesen vierzig Tagen verstärkt an Gott zu denken.
Außerdem hat die Zahl 40 eine große Bedeutung in der Bibel, also der Heiligen Schrift der Christen. Beispielsweise war das Volk Israel nach dem Auszug aus Ägypten 40 Jahre in der Wüste unterwegs .
Das Fasten gibt es aber nicht nur im Christentum, sondern auch in anderen Religionen, wie beispielsweise der Islam, wo es den bekannten Fastenmonat Ramadan gibt, der aber nicht jedes Jahr zur gleichen Zeit beginnt. Dieses Jahr findet er zufälligerweise fast parallel zu der christlichen Fastenzeit, die jedes jähr in einem ähnlichen Zeitraum angesetzt ist, statt.
Im Vergleich zur damaligen Zeit haben sich einige Regeln stark verändert und wurden auch um einiges vermindert. Heutzutage macht es eigentlich jeder Mensch im Christentum anders und auf seine oder ihre eigene Art und Weise. Außerdem ist früher nur an zwei fixen Tagen gefastet worden: dem Mittwoch in der Osterwoche, weil angeblich an diesem Tag Judas Jasus verraten hat und dem Karfreitag, um an die Kreuzigung Jesus‘ zu erinnern. Früher sind außerdem in der Fastenzeit auch auf einige andere Dinge verzichtet worden. Beispiele dafür sind: kein Fleisch oder andere tierische Produkte, Öle oder andere Lebensmittel.
Kaum jemand weiß, dass die Fastenzeit, also gemeint sind alle Tage, die zwischen dem Faschingsdienstag und dem Ostersonntag liegen, eigentlich 46 Tage umfasst, weil die Sonntage aber vom Fasten ausgenommen sind, sind es offiziell nur 40 Tage.
Einige Christen fasten in dieser Zeit nicht aus beispielsweise gesundheitlichen Gründen, sondern für die Beziehung zu Gott, für die Frage des Gewissens und für die Verantwortung gegenüber anderer.
Viele wissen zudem nicht, dass es im Christentum eigentlich zwei Fastenzeiten gibt. Zusätzlich zur Fastenzeit vor Oster wurde früher auch in der Adventzeit gefastet. Heute ist dieser Zeitraum für viele Leute jedoch eine Gelegenheit der Völlerei nachzugehender, ihrer normalen Ernährung wird durch Kekse und literweise Punsch ergänzt.
von Vira Shevchenko
Das erste Semester ist vorbei und du bist mit deinen Noten nicht zufrieden? Keine Sorge – das zweite Semester ist deine neue Chance! Mit besseren Lerngewohnheiten, den richtigen Methoden und passenden Materialien kannst du dich deutlich verbessern. Oft liegt es nicht daran, dass man etwas „nicht kann“, sondern an bestimmten Gewohnheiten. Vielleicht beginnst du zu spät zu lernen, lässt dich vom Handy ablenken oder lernst stundenlang ohne Pause. Vielleicht wiederholst du den Stoff nicht regelmäßig oder traust dich nicht, im Unterricht Fragen zu stellen. Auch zu wenig Schlaf oder ein fehlender fester Lernplan können deine Leistungen verschlechtern.
Die gute Nachricht: Das kannst du ändern!
Fang früh genug an zu lernen und teile dir den Stoff in kleine Portionen ein. Wiederhole regelmäßig – lieber jeden Tag 20 bis 30 Minuten als einmal vier Stunden. Lege dein Handy beim Lernen außer Sichtweite und plane Pausen ein, zum Beispiel mit der 25-5-Methode (25 Minuten lernen, 5 Minuten Pause). So bleibst du konzentriert und wirst nicht so schnell müde.
Pass im Unterricht gut auf und schreibe wichtige Dinge mit. Wenn du etwas nicht verstehst, frage nach. Schau dir auch deine Fehler genau an und überlege, wie du sie beim nächsten Mal vermeiden kannst.
Neben guten Gewohnheiten spielen auch die richtigen Lernmaterialien eine wichtige Rolle. Hier sind Materialien, die dir helfen können:
Wichtig ist auch, dass du genug schläfst und auf dich achtest. Dein Gehirn braucht Pausen und Erholung, um gut arbeiten zu können.
Und vergiss nie: Deine Einstellung zählt! Wenn du positiv bleibst, regelmäßig lernst und die richtigen Materialien verwendest, kannst du deine Noten im zweiten Semester verbessern. Schritt für Schritt kommst du deinem Ziel näher.
Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) stellt anlässlich einer baldigen Bildungsreform seinen Plan vor. Latein solle künftig in der AHS-Oberstufe gekürzt werden und durch „moderne“ Fächer wie KI- und Medienkompetenz ersetzt werden. Doch Lehrkräfte äußern Zweifel.
von Lena Büchler
Eine Bildungsumfrage des österreichischen Bundesministeriums zeigt folgendes Ergebnis: Eltern und Lehrkräfte äußern mehr Kritik am derzeitigen Schulsystem als die betroffenen Schüler selbst. Doch in einer Sache sind sich die Lager einig: Die sozialen Medien bilden in der heutigen Zeit die größte Herausforderung. Dies stützt grundsätzlich die Vorhaben des Bildungsministers, doch warum sind vor allem viele Lehrkräfte gegen diese Reform?
Latein an Österreichs Schulen
Latein wird in den meisten österreichischen Höheren Lehranstalten wie AHS oder HAK unterrichtet und ist ein fester Bestandteil des Lehrplans. In vielen Gymnasien gibt es einen sprachenorientierten Zweig, in dem man zu einer zusätzlichen lebenden Fremdsprache (meist Italienisch, Spanisch oder Französisch), Latein in der Oberstufe verpflichtend dazu bekommt. In anderen Zweigen kann Latein anstatt der zweiten Lebenden Fremdsprache gewählt werden, ist also nicht verpflichtend. Wenn man sich für das Fach entscheidet, hat man einen Vorteil für mögliche Studiengänge, denn man schließt das kleine Latinum schon in der Schule ab und muss es für ein mögliches Medizin- oder Jurastudium nicht nachlernen.
Kritik von Schülern und Lehrern
Genau da setzen Kritik und Zweifel vieler Lehrpersonen an. Denn um den Lehrstoff für das kleine Latinum Fachgerecht behandeln zu können, bedarf es mehr als nur zwei Wochenstunden. Der Unterricht müsse einem noch strikteren Zeitplan folgen und es würde Zeit zum Wiederhohlen des nicht verstandenen Stoffes fehlen. Das Eingehen auf Probleme schwächerer Schüler würde so kaum noch möglich sein. Außerdem sehen es viele als Argument, dass KI-, Medienkompetenz und Demokratieverständnis sowieso schon in Fächern wie Geschichte, Ethik und Informatik beziehungsweise Digitale Grundbildung integriert seien und es deshalb keinen Anlass gebe, externe Fächer dafür einzuführen.
Schüler fürchten, dass sie im Falle eines Studiums benachteiligt, sein könnten. Die Angst, dass ihnen der erhoffte Vorteil wegfällt und ihnen das Nachholen während ihrer Studienzeit droht, was den Leistungsdruck erhöhen könnte, ist groß. Wenn Universitäten ihre Ansprüche bezüglich der Lateinkenntnisse senken sollten, wäre dieses Problem nicht all zu groß. Doch dies gilt nicht für alle, denn diejenigen, die im Ausland studieren wollen, haben diesen Vorteil nicht.
Warum neue Fächer sinnvoll sein könnten
Social Media dominiert in vielerlei Hinsicht die Welt. Vor allem Jugendliche verbringen einen großen Teil ihrer Freizeit auf den verschiedensten Plattformen, dies aber meist nur als reinen Zeitvertreib. Doch genau das macht sich schön langsam als allgemeines Problem bemerkbar, denn durch den schnellen und unterbewussten Konsum von Inhalten, hören viele auf, diese zu hinterfragen. Tiktoks werden für bare Münze genommen, ohne die Hintergründe logisch zu hinterfragen. Nicht jedes Thema benötigt einen umfangreichen Faktencheck. Es reicht oftmals, mithilfe einer kurzen Stichwortsuche in einer Suchmaschine den Wahrheitsgehalt bestimmter Aussagen zu überprüfen. Das könnte den Schülern im Rahmen des Unterrichts erklärt und nähergebracht werden.
Die KI stellt das Bildungssystem, so wie wir es kennen, auf den Kopf. Denn Schüler nutzen für viele Aufgaben zum Beispiel ChatGPT. Hausaufgaben werden so nicht mehr selbst erledigt. Präsentationen werden einfach generiert. Das macht sich bemerkbar. Der Leistungsunterschiede zwischen Hausaufgaben und Schularbeiten ist so groß wie noch nie. Doch eigentlich sollte KI einem die Arbeit nicht abnehmen, sondern lediglich unterstützen. Wie man richtige Prompts formuliert und verschiedene Funktionen richtig nutzt wäre ebenfalls etwas, was man in der Schule besprechen kann.
Auch Demokratieverständnis ist in Zeiten wie diesen nicht unwichtig. Nicht ohne Grund gibt es immer mehr junge Menschen, die in extremistische Kreise geraten.
Meine Meinung
Ob es jetzt wirklich sinnvoll ist oder doch nur ein Versuch, das so kritisierte Schulsystem dem Zeitgeist anzupassen, ist nicht so einfach zu beantworten. Meiner Meinung nach kann man das nicht schwarz-weiß sehen, denn es gibt auch Grauzonen. Alles hat seine Vor-, aber natürlich auch Nachteile.
Ich finde ein Kompromiss wäre die einfachste Lösung. Drei komplett neue Fächer einzuführen, empfinde ich als sehr radikale Maßnahme, die es nicht benötigt. Zum Thema Demokratieverständnis verstehe ich das Argument der Lehrkräfte, denn das ist einfach in den Geschichtsunterricht integrierbar, wenn es dort nicht ohnehin schon behandelt wird. Beim Thema KI kann man vielleicht versuchen, es mehr in den Lehrplan verschiedenster Fächer einzubinden. Was Medienkompetenz angeht, erachte ich es als sinnvoll, Vorträge zur Sensibilisierung vor allem für die am meisten betroffenen Zielgruppen anzubieten.
Abschließend gilt es zu sagen, dass diese Themen in den Schulen mehr Anklang finden sollten, dies jedoch kein Grund ist, um Latein zu kürzen.
Die Bachgasse sperrt ihre Tore auf! „Der Tag ist für die Kinder, nicht für die Eltern“, betont Birgit Gruber-Pernitsch, Direktorin des Mödlinger Gymnasiums. Kinder bekommen Einblicke in den Schulalltag und lernen durch Spiel, Spaß und Experimente, was sie erwartet. Oder wird ihnen ein Theaterstück, der perfekten Schule vorgespielt?
von Lena Büchler
Spielen, basteln, experimentieren und kulinarische Vielfalt, das alles wird Volksschülern an der Bachgasse am alljährlichen Tag der offenen Türe, geboten. So etwas auf die Beine zu stellen ist kein Zuckerschlecken. „Es gibt viele Lehrkräfte, viele Schüler:innen, die Ideen haben, die man gerne umsetzen würde. Man muss auch die Aufsicht und den Unterricht in den Klassen koordinieren“, macht die Organisatorin Tamara Wolf klar. Sie sei vor allem in den Wochen vor dem Großereignis eine viel beschäftigte Frau und werde dauerhaft ausgefragt.
Was kann man nun alles erwarten? Es werden alle Sinne der Besucher:innen angeregt und es ist für jeden etwas dabei. Bewegung im Turnsaal, von Schüler:innen des Sprachenzweiges vorbereitete französische und spanische Köstlichkeiten, Chemie-Experimente und noch vieles mehr. In den letzten Jahren sind die Stabschrecken im Biologiesaal eine Attraktion gewesen. Schüler der siebenten Klassen führen durch die Veranstaltung und stehen für allerlei Fragen bereit.
Doch wie authentisch kann so ein Tag der offenen Türe sein?
Klar gibt es Vorzeigeklassen, in denen „normaler“, geregelter Unterricht stattfindet, jedoch wirkt es von außen inszeniert. „Das Ziel ist es, sich von der besten Seite zu zeigen. Es sollte klar sein, dass der Unterricht nicht nur aus Experimenten besteht“, antwortet Frau Wolf, auf diese Frage. Volksschulkinder, die überwältigt von den vielen neuen Eindrücken sind, werden von den Eltern unter Druck gesetzt, sich für eine dieser Schulen zu entscheiden und so entsteht ein Wettstreit zwischen den verschiedensten Schulen. Alles wird blitzeblank geputzt, aufpoliert und aufwendig über mehrere Wochen penibel geplant. Da stellt sich die Frage: Wofür das alles? Warum einen Wettstreit vom Zaun brechen, wer perfekter ist, wenn die Schulen danach einfach wieder in den Normalzustand zurückkehren und sich nicht verändern? So ist also die Enttäuschung groß, wenn das Schulleben und das Schülerdasein in der ausgewählten Schule nicht so ist, wie am Tag der offenen Tür präsentiert worden ist.
Jedes Jahr schauen wir uns das Feuerwerk an oder zünden selbst eines an, feiern das neue Jahr mit unseren Familien oder Veranstalten Partys mit unseren Freunden. Silvester wird jedes Jahr in vielen Teilen der Welt gefeiert. Wie Silvester entstanden ist und welche Bräuche es weltweit gibt, erfährst du hier.
von Carina Figueiro und Marlene Pich-Steinmair
Die Geschichte von Silvester beginnt bei den Germanen. Diese feiert zur Wintersonnenwende, das sogenannte ,,Julfest“, den Tod des alten Jahres und die Geburt des Neuen. Da ihr Jahr um ein paar Tage zu kurz ist, führt sie die sogenannten Raunächte ein, eine Zeit, in der Wesen aus anderen Welten durch die durchlässig gewordenen Grenzen gelangen kann. Die Germanen vertreiben diese angeblich gefährliche Wesen durch Rituale und Feuer, aus denen später auch der Brauch das Entzünden der Feuerwerke am letzten Tag des Jahres entsteht.
Bei den Römern beginnt das neue Jahr ursprünglich am 1. März, bis Julius Caeser den 1. Jänner als Jahresbeginn festlegt. Der sogenannte Julianische Kalender mit 365 Tagen, 12 Monaten, sieben Wochentagen und einem Schaltjahr alle vier Jahre wird 1582 vom Gregorianischen Kalender, unserem heutigen Kalender, abgelöst. Somit fällt der letzte Tag des Jahres auf den Todestages von Silvester I., Bischof von Rom. Während seiner Amtszeit werden große Kirchen geplant und gebaut und die Christenverfolgung endet in dieser Zeit. Anschließend erhebt Kaiser Konstantin 50 Jahre nach Silvesters Tod das Christentum zur Staatsreligion. Seit der Heiligsprechung von Papst Silvester ist der 31. Dezember sein Gedenktag. In den folgenden hundert Jahren herrscht im ganzen westlichen Kulturraum ein Durcheinander aus verschieden Kalendern und somit auch Jahresanfängen, bis schließlich 1691 der 1. Jänner verbindlich als Jahresbeginn festgelegt wird.
Silvesterbräuche rund um die Welt
In Österreich ist es eine Gewohnheit, dass man am 31. Dezember Glücksbringer verschenkt. Typische Glückssymbole sind der Glücksklee, der Rauchfangkehrer oder das Hufeisen. Zudem begrüßen auch die Österreicher um Mitternacht das neue Jahr mit einem Glas Sekt oder Champagner, zusammen mit dem Gruß "Guten Rutsch". Ein großes Highlight ist zu Silvester auch das Feuerwerk. Das soll zur Begrüßung des kommenden Jahres dienen. In früheren Zeiten diente der Brauch des Feuermachens, der an diesem besonderen Tag entstanden ist, zur Vertreibung böser Geister, der die Menschen im neuen Jahr verschonen sollte.
In Ungarn wird Silvester gerne mit Freunden und Familien gefeiert, oft mit einem reichhaltigen Festessen und einem Silvesterfeuerwerk um Mitternacht. Früher sind die Leute mit Rasseln und Kochtöpfen durch die Straßen gezogen, heute gibt es dank des technischen Fortschrittes Böller und Raketen. In Ungarn trinkt man auch Sekt zur Begrüßung des neuen Jahres und isst dazu um Mitternacht oder am Neujahrstag Linsen, die das Symbol für Geld und Wohlstand sind. Vor allem ist es in ländlichen Gebieten ein Brauch, alte Teller und Schüsseln gegen die Hauswand zu werfen, um Pech aus dem alten Jahr loszuwerden.
In Großbritannien wird Silvester New Year’s Eve genannt. Wie in vielen anderen Ländern wird auch in diesem Land um Mitternacht ein Silvesterfeuerwerk gezündet. Dort wird es jedoch an einer speziellen Stelle gestartet, nämlich von dem Riesenrad London Eye aus. Um Mitternacht ist nicht nur das Feuerwerke besonders, sondern auch der Glockenschlag vom Big Ben, der das neue Jahr einläutet und Glück bringen soll. Zum Läuten singen die Briten das Lied " Auld Lang Syne" (bedeutet soviel wie "längst vergangene Zeit") und gedenken dabei an verstorbene Freunde, Verwandte und Bekannte. Am Neujahrstag naschen die Engländer kleine dreieckige Törtchen, die mit Hackfleisch gefüllt sind. Diese sind beliebte "Neujahrs-Geschenke", die Glück bringen sollen. Noch ein Brauch in Großbritannien ist der "First Footing". Der erste Gast soll dein Mann mit dunklem Haar sein, der Glücksbringer wie Kohle, Brot, Salz und Whisky mitbringt. Das soll Glück, Wärme, Nahrung und Wohlstand für das neue Jahr garantieren.
In Brasilien ist es Tradition zu Silvester weiße Kleidung zu tragen.
Die Unterwäsche sollte farblich gewählt sein und ist bestenfalls ganz neu. Die Farben spielen hierbei eine große Rolle: Gelb steht für Wohlstand, Weiß für den Frieden, Rosa für die Liebe und Rot für die Leidenschaft. Ein weiterer Brauch ist das Treffen um Mitternacht am Strand, um mit der weißen Kleidung über sieben Wellen zu springen. Bei jeder Welle hat man
einen Wunsch frei. Um Mitternacht ist es ebenfalls üblich jeweils eine Traube zu jedem Uhrengong zu essen und sich bei jeder einzelnen Traube sich etwas zu wünschen. Günstig für die Liebe soll es sein, sieben Traubenkerne in Papier zu wickeln und aufzubewahren. Wer ein Lorbeerblatt geschenkt bekommt und diese im neuen Jahr stets in seiner Geldbörse aufbewahrt, dem soll Geldsegen zukommen.
Um in Kanada die Silvesternacht zu verbringen, sollte man abgehärtet sein. Hier ist es Tradition, sich kopfüber ins kalte Wasser zu stürzen. Das Neujahrschwimmen soll abhärten und Gesundheit für das neue Jahr bringen.
Die Menschen in Ägypten feiern Neujahr mit Feuerwerken, Partys und Familientreffen. Die meisten ägyptischen Familien begrüßen das neue Jahr ohne Champagner und fassen ihr Vorsätze auf verbrannte Papierstücke, woraufhin die Asche in Alkohol eingelegt wird. Tatsächlich wird das ägyptische Silvester Nayrouz genannt und am 11. September gefeiert.
Tausende Artikel, Weihnachtssongs und vieles mehr. Am 1. November, nur einen Tag nach Halloween, sind Kürbisse und Skelette wie weggefegt. Stattdessen Weihnachtsdekoration weit und breit. In jedem Restaurant sind Weihnachtslieder zu hören und selbst im Radio wird mindestens einmal am Tag „Last Christmas“ gespielt. Doch was hat dieser Konsumwahn noch mit dem familiären Zusammensein und dem ursprünglichen Hintergrund dieses Festes zu tun?
von Lena Büchler
Weihnachtsmärkte, schöne Beleuchtung, gut duftende Kekse und der übliche Stress. Grundsätzlich ist Weihnachten im Großteil Europas jedes Jahr gleich. Doch eine Sache hat sich über die letzten Generationen verändert: Die Erwartungen an das Fest steigen jedes Jahr an. Trends und Angebote, wie der Black Friday, befeuern den Konsum.
Geschichtlicher Kontext
Ursprünglich war das Fest, welches wir heutzutage Weihnachten nennen, rein christlich motiviert. Sie feierten die Geburt des christlichen Messias Jesus Christus. Auch in anderen Religionen gibt es Feierlichkeiten und Bräuche rund um die Wintermonate, doch das Christliche Essen und Geschenke verteilen ist Großteils in Europa verbreitet.
Der Kaiser Theodosius erklärte 381 n.Chr. den 25. Dezember als Geburt Christi. Doch warum ist es der 25. Dezember? Es ist nicht überliefert an welchem Tag, geschweige denn in welchem Monat Jesus Christus geboren wurde. Wenn man es genau nimmt: Die Europäische Zeitrechnung, die sich eben an Christis Geburt orientiert, ist auch nicht ganz richtig. Dieser ist nämlich nachweißlich nicht im Jahre 0 sondern zwischen 7 und 4 v.Chr. geboren.
Im Mittelalter war das Fest eines der beliebtesten Feste des Volkes. In diesem Zeitalter entstanden viele Bräuche, wie zum Beispiel das Krippenspiel. Es war prunkvoll, es wurden große Festmähler angerichtet, Festzüge veranstaltet und Geschenke verteilt.
In der Neuzeit prägten vor allem England und Deutschland die festlichen Traditionen. Duch Auswanderer, Reisende und Immigranten verbreitete es sich schnell über die ganze Welt. In jedem Land entwickelten sich durch kulturelle Einflüsse Unterschiedlichste Traditionen.
Der Weihnachtsmann als Verkaufsobjekt
Eigentlich entspringt die Gestalt des Weihnachtsmannes der Sage rund um den Heiligen Nikolaus von Myra. In Österreich gibt es für diesen ein eigenes Fest das jährlich am 6. Dezember gefeiert wird. Als dieser Brauch in den USA ankommt, wird daraus der Santa Claus. Kaum zu glauben, aber dieser war in früheren Zeiten grün. Erst seit einer Coca-Cola Kampagne in den 1930er Jahren wurde er endgültig rot. Das war der Anfang der absoluten Kommerzialisierung des eigentlichen fröhlichen, familiären und christlichen Fests. Auf Weihnachtsmärkten auf der ganzen Welt stellen sich Menschen als Weihnachtsmänner verkleidet zur Schau und nehmen Wünsche von Kindern an. Kinder schreiben endlose Wunschlisten und Kapitalismus und Gewinn rücken immer in den Vordergrund. Trotz der Angebote im November werden die Preise für beliebte Geschenkartikel vor den Feiertagen in die Höhe getrieben. Dies sieht man auch auf Weihnachtsmärkten, wo ein Familienausflug schnell zur finanziellen Belastung wird. Für 20 bis 30 Euro bekommt man heute nichts mehr. Ein Punsch kann schnell mal um die 10 Euro kosten (mit Pfand) und für die beliebtesten Snacks der Märkte wie Maroni, Bratkartoffeln und Baumkuchen werden mittlerweile immens hohe Summen verlangt.
Fazit
Ja, Weihnachten hat sich verändert. Konsum wird immer wichtiger, doch Traditionen und das Zusammensein mit den Liebsten bleibt bei den meisten im Vordergrund. Die Industrie wittert ihre Chance das Fest dazu zu benutzen mehr Profit zu machen. Doch den weihnachtlichen Zauber und die Freude an dem Fest ist wie eh und je, nur in einem modernen Kontext.
Weihnachten, ist die beste Zeit des Jahres. Vor allem wegen dem leckeren Essen, das man während der Weihnachtszeit verspeist. Zum Beispiel Kekse mit der Familie, Maroni auf dem Weihnachtsmarkt, eine Schokolade aus dem Adventskalender, oder nachdem das Christkind gekommen ist, die Schokolade auf dem Weihnachtsbaum! Aber… Was macht das Essen zur Weihnachtszeit so besonders?
von Olivia Flandorfer
Das Essverhalten im Dezember ist meistens von Traditionen geprägt. Ohne Speisen wie Fondue, Raclette, Weihnachtsbraten, Fisch, ist Weihnachten einfach kein Weihnachten. Auch Süßspeisen sind an nicht wegzudenken - besonders beliebt sind Kekse. Oft wird gemeinsam gebacken. Am 24. feiert man meistens mit der Kernfamilie, den Großeltern oder der Großfamilie – bei jedem ist es unterschiedlich. Auch in den folgenden Tagen wird meist noch weitergefeiert. Und was haben diese Feiern gemeinsam? Jedes Mal wird richtig viel gegessen! Weihnachten ist einfach wunderschön!
Für all jene, die noch Anregungen für die weihnachtliche Nachspeise brauchen, sind hier ein paar besondere und außergewöhnliche Rezepte für euch, um die Vorweihnachtszeit noch besser zu machen!
Lebkuchen, jeder lebt ihn. Mit Tiramisu kombiniert wird das Ganze noch einmal leckerer, und wird jedem eine Freude bereiten.
Zutaten für acht Portionen:
Zubereitung:
Etwas, besonderes und schmeckt immer.
Zutaten für vier Portionen:
Zubereitung:
Auf dem Christkindlmarkt, ein Favorit. Man kann sie auch ganz leicht zuhause selbst zubereiten!
Zutaten für ein Portion:
Zubereitung:
Viel Freude in der Weihnachtszeit und viel Spaß beim Zubereiten der Rezepte.
Weihnachten – endlich! Viele Leute freuen sich wahrscheinlich schon seit langem auf den Dezember – die Adventzeit, das gute Essen, die schöne Dekoration und die gemütliche Stimmung. Schon seit mehr als 2000 Jahren feiern Menschen Jesus‘ Geburt – seit es ihn eben gegeben haben soll. Von vielen Menschen ist die Weihnachtszeit – also der ganze Dezember – der schönste Monat im Jahr. In diesem Artikel werden aber auch die Schattenseiten des Festes, das oft mit der Familie gefeiert wird und ein besinnliches Miteinander betont, aufgedeckt.
von Bruno Rüdegger
Werbung und Ausgabequellen
Im Dezember wollen viele Leute ihren Liebsten oft Geschenke machen. Jeder kennt sie wohl: überall gibt es Plakate und Werbungen im Internet. Auch Adventkalender kosen sehr viel Geld. Für fast alle Geschäfte ist Weihnachten eine der besten Einnahmequellen. Vor allem für alle Spielzeug-, Dekorations- und Süßigkeitengeschäfte. Auch auf Ringelspielen, bei Punschständen oder sonst wo wird oft in Summe viel Geld liegen gelassen. Zuerst mag es nicht viel klingen, hier ein Punsch, dort einmal mit einem Ringelspiel fahren, ein Adventkalender, Süßigkeiten zum Beispiel zum Nikolo oder gekaufte Kekse und noch vieles mehr. Aber in Summe kommt sehr viel Geld zusammen. Meist geht dies einen ganzen Monat. Dabei sind die Geschenke für Weihnachten noch gar nicht eingerechnet. Und das liegt auch oft an der cleveren Werbung von Geschäften, die gerade in der Weihnachtszeit sehr viel verdienen. Außerdem sind die Leute im Dezember, wenn der Advent beginnt, gut aufgelegt und fröhlich, sodass sie sich gerne eine Kleinigkeit gönnen.
Ausgaben zu Weihnachten und welche Probleme diese verursacht
Umfragen stellen fest, dass Menschen im Durchschnitt knapp 500 € zu Weihnachten ausgeben würden. Manche Leute geben sogar mehr als 1 000 € während der Weihnachtszeit aus, das meiste gehe wohl für Geschenke (auch für andere Leute) aus. Dabei merkt man, dass Männer um circa 100 € mehr als Frauen ausgeben, stellt eine Umfrage der Bank99 fest. Doch auch das Schenken sei nicht nur positiv, stellte diese Studie aus dem vergangenen Jahr fest. Für viele, vor allem junge Erwachsenen, stelle dies finanzielle Probleme da, ihren Eltern und anderen Freunden oder Familie alle Geschenke „erwarten“. Denn oft ist der Druck so groß, dann manchmal sogar vergessen wird, dass es nichts Persönliches ist, wenn nichts geschenkt wird, sondern dies auch andere Gründe haben könne. Eigentlich denkt man nie daran, das Weihnachten für einige ein Stress ist und es diese nicht genießen können. Jüngere Menschen, mit einem nicht so hohen Einkommen, schenken hauptsächlich DIY (Do-it-yourself) Geschenke, da diese nicht so teuer sind. Jedoch liegt Selbstgemachtes bei einem top-10-Ranking „nur“ auf dem 10. Platz mit 18 Prozent.
Wie und wieviel wird geschenkt
Eine Studie des ORF zeigt, dass pro Kopf 400€ zu Weihnachten ausgeben werden. Im Schnitt geben Salzburg und Oberösterreich am Meisten aus, Tirol und Vorarlberg sparen am Meisten. Die junge Bevölkerung greift oft auch auf KI (Künstliche Intelligenz) zurück, um diese nach passenden Geschenkideen zu fragen. Nicht viele Leute bestellen auch online, sondern nutzen Shoppingcenter und Einkaufsstraßen, die auch oft schön dekoriert sind.
Wenn man in der Schule um 7:50 Uhr antanzt und es gerade noch in die Klasse schafft, fragt man sich manchmal, was denn so vor der eigenen Ankunft in der Schule passiert, und wie früh man maximal kommen kann. Hier werden diese Fragen beantwortet! In einer investigativen Recherche habe ich meinen Schlafrhythmus geopfert, um diese Mysterien zu lüften.
von Luka Markovic
00:00- 4:45
Um diese Uhrzeit passiert nichts sonderlich Spanendes. Herr Schiester taucht durchschnittlich gegen 4:45 Uhr auf, da wird es interessant.
4:45-6:00
In diesem Zeitraum ist die Schule kaum als die laute Reizüberflutung zu erkennen, die sie untertags ist. Bis auf die Notausgangsschilder ist alles dunkel und es ist so still, dass wenn sich jemand in der Aula unterhält, man es im Ganzen Schulhaus hören kann. Das einzige Geräusch ist das leise Spielen des Radios aus dem Büffet, von dem aus der Duft von frischem Gebäck das ganze Schulgebäude erfüllt. Ja, es ist wahrlich eine meditative Erfahrung. Um diese Uhrzeit ist der Schulwart der einzige im Schulgebäude - abgesehen von seinem Hund, der auch jeden Morgen mit dabei ist.
6:00-7:00
Ab sechs Uhr passiert einiges, beginnend damit, dass die vorhin erwähnte Hündin nach einem kurzen Spaziergang in “Sicherheit” vor den Kindern gebracht wird. Ungefähr zeitgleich kommen die ersten Lehrer und Putzkräfte. Gegen 6:30 Uhr kommt der Lieferant, der das Schul-Büffet beliefert. Ungefähr um 6:40 Uhr kommen dann die ersten Schüler, wovon einige noch schnell ihre Hausaufgaben machen. Das Schulgebäude beginnt sich nun langsam zu füllen . Ziemlich genau um sieben Uhr geht dann auch endlich das Licht im ganzen Gebäude an.
7:00-7:30
Die Umgebung wird etwas lauter, ein paar Kinder nutzen die Tischtennistische und führen leise Unterhaltungen. Jetzt kommen die Kinder in der Schule an, die sich selbst als “Frühkommer” bezeichnen würden. Die Stimmung ist fantastisch und an den Schultag wird noch nicht einmal gedacht. Ein privater Tipp: Diese Zeit ist perfekt, um die etwas ernsteren Gespräche mit euren Lehrer:innen zu führen.
7:30-8:00
Eine halbe Stunde vor Unterrichtsbeginn geht der Schultag erst richtig los. Das Personal am Schulbüfett nimmt Bestellungen entgegen, der Großteil der Schüler erscheinen, und die Lautstärke ist auf dem gewöhnt hohen Niveau.
Ihr seht schon, ihr verpasst einiges und ich kann jedem Leser nahelegen, zumindest einmal eine Stunde früher zu kommen, um zu schauen, was so passiert. Mein Eindruck war größtenteils positiv und die besten Gespräche führt man um 6:30 Uhr.
Seid auch in der nächsten Ausgabe mit dabei, wenn es heißt: Nach dem Schiester - wie lange kann ich unentdeckt in der Schule bleiben?
Danksagungen: Benedikt (5b), Hermina (5b), Herr Schiester, Herr Prof. Geismann
„United by music“ – dies ist das Motto des populärsten Musikwettbewerbs Europas, dem Eurovision Songcontest. 2026 findet er in Österreich statt, genauer gesagt in Wien. Was ist das Besondere an dieser Veranstaltung, wie ist sie aufgebaut und warum gibt es auch kritische Stimmen ihm gegenüber?
von Lena Büchler
Die Entstehungsgeschichte
Der „Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne“ auf Englisch auch „Eurovision Songcontest“ findet das erste Mal im Jahre 1956 statt. Erstmals wird er in Lugano (Schweiz) ausgetragen. Inspiriert wird die Idee eines „europäischen Schlagerwettbewerbs“ von dem Italienischen „Sanremo- Festival“. Bei der ersten Veranstaltung nehmen nur sieben Nationen teil. Die Schweiz gewinnt mit dem Song „Refrain“ von Lys Assia.
Wer darf teilnehmen?
Der Name Eurovision Songcontest ist irreführend. Nicht jedes europäische Land darf beim Songcontest teilnehmen und auch Länder, die außerhalb Europas liegen, sind berechtigt, einen Song einzureichen. Das Kriterium: Sie müssen Mitglied in der „European Broadcasting Union“ (EBU) sein. Dazu zählen etwa, Armenien, Georgien und Kasachstan. Für Australien gibt es eine Sonderregelung: Der Contest ist dort so populär, dass die EBU zum 60. Jubiläum eine Ausnahme zulässt. Dies kommt so gut an, dass Australien bei der darauffolgenden Veranstaltung teilnimmt – so auch 2026.
Wie ist der Wettbewerb aufgebaut?
Seit 1958 gilt die Regel, dass der Bewerb immer im Gewinnerland des vorherigen Jahres stattfindet. 2026 ist Österreich Gastgeberland, da Johannes Pietsch (JJ) 2025 mit seinem Song „Wasted Love“ die Trophäe nach Hause geholt hat.
Heutzutage erstreckt sich der Wettbewerb über drei Tage und ist in zwei Halbfinalshows und ein Finale gegliedert. Die Halbfinaltage werden ausgelost, das heißt jedes Land nimmt entweder in der ersten oder zweiten Show teil. Diese unterscheiden sich vom Finale in ihrer Punkteverteilung.
In den Finalshows vergibt eine Jury, bestehend aus einem „Experten“ je Teilnehmerland, Punkte von 12 bis 1. Danach wird die Zuschauerschaft eingebunden. Diese kann mithilfe einer bestimmten Vorwahl für ihren Lieblings-Act voten. Diese werden prozentuell ausgerechnet, das bedeutet, der Song, der von einem Land die höchste Prozentzahl an Stimmen erreicht, erhält 12 Punkte. Die Punkte werden am Ende für jedes Land addiert.
Warum steht der ESC in der Kritik?
Der ESC labelt sich als „nicht politische Musikveranstaltung“. Dieser Aussage stehen viele Leute kritisch gegenüber. Vor allem seit Russland aufgrund des Konflikts mit der Ukraine aus dem Wettbewerb ausgeschlossen worden ist. Zudem wird derzeit stark diskutiert, ob Israel im kommenden Jahr zum Bewerb zugelassen werden soll. Viele Nationen, darunter Spanien und Island, drohen, nicht teilnehmen zu wollen, wenn Israel teilnehmen darf. Auch viele Fans sind gegen die Zulassung. Noch dieses Jahr findet eine Abstimmung der EBU-Mitglieder statt.
von Bruno Rüdegger
Die Schüler:innenzeitung beschäftigte sich mit dem Überthema „Musik“. Dabei kam die Frage auf, wie denn der Musikgeschmack unseres Gymnasiums ist. Deshalb wurde eine Umfrage erstellt, die an den Großteil der Schüler:innen und an den Lehrkörper ausgesendet wurde. An der Umfrage nahmen insgesamt 196 Personen, davon 175 Schüler:innen und 21 Lehrer:innen, teil. Neben Fragen zu Lieblingsmusik und -Artists interessierte uns auch die Art und Weise, wie Musik konsumiert wird.
Wie wird Musik gehört?
Die Umfrage zeigt, dass Musikmedien wie CDs oder Plattenspieler kaum noch verwendet werden. Das Abspielen von Musik über Streamingdienste wie Spotify oder Apple Music wird dafür sehr häufig angegeben. Fast alle Teilnehmenden spielen Musik über ihr Smartphone oder den Laptop ab und geben an, den Interpreten mit Kopfhörer zuzuhören, oder dazu Musikboxen oder Anlagen zu nutzen. Obwohl das digitale Musikhören immer interessanter wird, hören noch immer einige Befragte Radio.
Was wird gerne gehört?
Der beliebteste Radiosender ist Ö3, über den hauptsächlich Pop-Musik gespielt wird. Die Umfrage zeigt, dass dies auch die beliebteste Musikrichtung am BG / BRG Bachgasse ist, denn mehr als die Hälfte der Befragten gibt bei „Lieblingsmusikrichtung“ Pop an. Danach kommen das Genre Rock, dicht gefolgt von Hip-Hop, (Heavy) Metal und Rap. Nur vereinzelt wird Jazz und klassische Musik angegeben.
Bei den Lieblingskünstler:innen wird die Breite der Musikbegeisterung deutlich. Unter den Angaben der Teilnehmenden werden unzählige unterschiedliche Artists genannt. Nur wenige Namen kommen überhaupt mehrmals vor, darunter Billie Eilish, Alivia und Sombr.
Kassettenrecorder, Plattenspieler, CD- Player – nur noch wenige Haushalte haben solche Geräte im Wohnzimmer stehen. Die „altmodischen“ Tonträger sind den modernen Streamingplattformen gewichen. Heutzutage kann jede:r einfach unterwegs Musik streamen oder selbst hochladen.
von Lena Büchler
Die meisten Plattformen funktionieren nach einem typischen Abo-Modell. Monatlich zahlt man einen fixen Betrag ein, damit man alle Vorzüge genießen kann. Den ganzen Monat erhält man unlimitierten Zugriff auf Tausende Interpret:innen und Millionen von Titeln und Alben. Alles mit einem Klick. Was ist dann das Problem an Streaminganbietern?
Eigentlich scheint es einfach. Doch so schön ist es vor allem für die Künstler:innen, die tage- bis monatelange Arbeit in einen Song stecken und deren Lebensunterhalt damit verdienen müssen, nicht. Durch die enorme Abnahme der Verwendung von CDs, Kassetten und Platten aufgrund der Digitalisierung hat sich der Gewinn der Artists um ein Vielfaches minimiert. Bei dem mit Abstand bekanntesten Streamingdienst Spotify verdient man pro Stream 0,0026 Euro. Hochgerechnet sind das 2,61 Euro je Tausend Streams. Auf Apple Music verdient man mehr als doppelt so viel. Früher musste man eine CD oder sonstige Tonträger kaufen, um diese jederzeit hören zu können. Eine CD kostet, je nach Händler, heute rund 15 Euro. Auf Tausend verkaufte Alben ergibt das 15 000 Euro. Stellt man die Zahlen gegenüber sieht man den riesigen Unterschied. Genau das wird zum Problem für Künstler:innen, denn einiges von dem, was sie verdienen, geht an Produzenten, Label und andere Zwischenhändler.
Streamingdienste haben aber nicht nur Nachteile. Durch die dauerhafte Verfügbarkeit und den Zugriff über soziale Plattformen können Songs durch Sounds auf TikTok und Co in wenigen Stunden zum Superhit aufsteigen. Social Media kann also für kleine Musiker:innen ein Sprungbrett in die oberste Klasse der Musikindustrie werden. Die Aufmerksamkeit, die sie durch Videos erlangen und die einfache Verfügbarkeit für Konsumenten durch Streamingdienste gehen Hand in Hand.
von Mikail Müldür, Luisa Fischer und Carina Figueiro
Neue Klasse, neue Mitschüler, neue Lehrer
Der Umstieg in eine neue Klassengemeinschaft in der 7.- und 9. Schulstufe kann sehr stressig und nervenauftreibend sein. Viele Schüler*innen fragen sich Dinge wie: “Werde ich mich dort wohlfühlen?” oder “Werde ich noch genug Zeit für mich haben?” Bei dem Aufstieg in die 3. - oder 5. Klasse AHS können einem ziemlich viele verschiedene Fragen durch den Kopf gehen und das ist absolut verständlich. Sich an ein komplett neues Umfeld zu gewöhnen, kann eine Weile dauern und man sollte in diesem Fall einfach etwas Geduld haben. Darum haben wir mehrere Interviews geführt, um herauszufinden, wie es den Schülern und Schülerinnen nach dem Klassenwechsel geht.
Schwieriger Anfang?
Vorweg kann entwarnt werden: Die meisten Befragten meinten, dass sie sich gut eingefunden hätten und der Neuanfang nicht so schwer gewesen sei. Generell betonte die Mehrheit, dass ihnen die Zweigwahl nicht sehr schwergefallen sei, da sie bereits wussten, in welchem Bereich ihre Interessen liegen. Viele der Interviewten, welche damals den Gymnasialzweig (Sprachzweig) gewählt hatten, berichteten ebenfalls, dass man die zusätzlichen Schularbeiten nicht vergessen dürfte, die durch die weiteren Fremdsprachen anfallen. Der Vorteil ist dafür eine neue Kultur kennenzulernen und dort kommunizieren zu können. Im Gegensatz zu dem Realgymnasium steht ebenfalls der Ökologiezweig zur Auswahl. Dort liegt der Fokus großteils auf Biologie, Chemie und Physik. Zusätzlich hat man zwei Stunden pro Woche ein bio-chemisches Praktikum, indem man verschiedenste Experimente durchführt, was diesen Zweig besonders macht. Ebenso wie eine Exkursion in der 5. Klasse, wo man viele Meerestiere selbst erforscht, ist in einem anderen Zweig nicht möglich. Auf Grund dessen sollte man sich gut überlegen, in welche Richtung man weiter gehen will und sich auf keinen Fall beeinflussen lassen.
Abschließend kann nur gesagt werden, dass ein Neuanfang praktisch gesehen ein Anflug von sämtlichen neuen und unbekannten Dingen ist. Es wird bestimmt nicht einfach, aber du bist nicht die einzige Person, die es zur Zeit nicht so leicht hat. Also folge deinem Instinkt und treffe die Entscheidungen, die sich für dich richtig anfühlen. Mach’ dir keine Sorgen, denn das Unbekannte wird bald nicht mehr so fremd sein!