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7. September 2018

Auszeichnung für das Projekt „Sprechende Bilder“

Das Jahr 2018 wurde von der Europäischen Union zum „Europäischen Jahr des Kulturerbes“ erklärt. Der Kreativwettbewerb „projekteuropa“ forderte Schulen in ganz Österreich auf sich insbesondere mit künstlerischen und kreativen Projekten dem Kulturerbe zu widmen und sich mit der Erhaltung und Gestaltung, der Vielfalt und dem Reichtum des kulturellen Erbes in Gegenwart und Zukunft zu beschäftigen und künstlerische Methoden zu erproben.
Idee des Projektes der 7B (Schuljahr 2017/18) war es Werke der Kunstgeschichte als kulturelles Erbe zu befragen und sich diesen mittels verschiedenster kreativer, auch digitaler Methoden anzunähern. Es kamen performative Methoden wie jene der Tableaux Vivantes zum Einsatz, wobei mit der eigenen Körperwahrnehmung gearbeitet wird, aber auch monologisches Schreiben und Audioaufnahmen, die dann durch QR-Codes, die die meisten von uns bereits über das eigene Mobiltelefon lesen können, vermittelt werden.
Kunstwerke, die sich in ständigen Sammlungen von Museen befinden und so aus dem ökonomischen Kreislauf herausgenommen wurden, gelten als kulturelles Erbe z.B. einer Region, eines Landes oder einer bestimmten Zeit, welches es zu bewahren gilt. Doch welche Haltungen und Wertvorstellungen vermitteln sie? Gelten diese auch heute noch? Was können sie uns erzählen? Woran wird wie erinnert? Wer sind die ProduzentInnen der Kunst? Und folgt man den Beobachtungen der Künstlerinnengruppe Guerilla-Girls, warum sind dies größtenteils Künstler? Wofür stehen Frauenfiguren in den Bildern und welche Werte werden durch Männerfiguren repräsentiert? Wel¬che Frauen- und Männerrollen werden hier vermittelt? Wie waren die Lebens- und Arbeits¬bedingungen von KünstlerInnen? Wie kommen Frauen in den Kunstwerken vor und wie werden Männer dargestellt? Welche Rollen werden durch die Darstellung gezeigt? Und wie könnte man diese eventuell verändern? Die performative Methode des Bilder Nachstellens ermöglicht den Jugendlichen eine Bilduntersuchung über die eigene Körperwahrnehmung. Durch das genaue Untersuchen einer Figur in ihrem bildnerischen Kontext, das Nachstellen und Imitieren dieser Figur erlangen sie einen direkten Zugang zum Bild, der sich dann im Spiel bis zur Identifikation mit der dargestellten Figur weiterentwickeln kann. SchülerInnen können so den von KünstlerInnen intendierten Zusammenhang zwischen formaler Anordnung und inhaltlicher Aussage des Bildes erfahren. Insbesondere durch Irritationen des Bildes „Susanne & die beiden Alten“ diskutierten wir, was kulturelles Erbe bedeuten kann, welchem Wandlungsprozess es unterworfen ist, wie es befragt und (de)konstruiert ist/wird.

Ein Projekt der 7B, 2018 – im Rahmen des BE-Unterrichts (Claudia Kragulj)

Fotos:
A.Caravaggio, Abendmahl in Emmaus, 1601
   

 

B. Artemisia Gentileschi als Märtyrerin, 1615

 

 

C. Martino Altomonte, Susanne und die beiden Alten, 1709

 

 

D. Caravaggio, David mit dem Haupt des Goliath, 1600

 

 

 

Urkunde

 


11. September 2018

Willkommenstag 2018

Auch der heurige, mittlerweile traditionelle Willkommenstag für Erstklässler*innen und deren Eltern fand bei strahlendem Sonnenschein in unserem Schulgarten statt.

Unsere jüngsten Schüler*innen lernten ihre Buddys kennen, die mit ihnen den ganzen Nachmittag spielten. Im heurigen Jahr (v.a. im 1. Semester) werden diese Sechstklässler*innen den neuen Schüler*innen zur Seite stehen, wenn diese Hilfe oder auch nur ein offenes Ohr brauchen. Die Buddys werden auch mehrere USL-Stunden mit ihnen gemeinsam verbringen.

Viele Lehrer*innen und ältere Schüler*innen haben mitgeholfen, dass dieser Tag ein Fest für die neuen Kinder in unserer Schule wird. Unser Dank gilt allen, die sich in ihrer Freizeit für die Gemeinschaft in unserer Schule eingesetzt haben!

Christiane Wimmer

Willkommenstag 2018


12. September 2018

Office 365 für SchülerInnen

Ab 20.9. können wieder Lizenzen für „Office 365 Education Plus für Schüler und Studenten“ bei Prof. Mitterwenger-Fessl abgeholt werden.

Diese Lizenzen beinhalten unter anderem das Office Paket mit Word, PowerPoint, Excel, Outlook, OneNote, Publisher und Access. Das Paket kann auf bis zu fünf Geräten installiert werden.

Um „Office 365 Education Plus für Schüler und Studenten“ für ein Schuljahr (einschließlich der Sommerferien) nutzen zu können, muss die Schülerin bzw. der Schüler lediglich an einem Donnerstag oder Freitag in der großen Pause zu Prof. Mitterwenger-Fessl zum Lehrerarbeitsraum kommen. Dort wird nach der Angabe des Schülernamens eine Lizenz erstellt und ausgedruckt.

Letztmöglicher Termin zur Abholung einer Lizenz für dieses Schuljahr ist Freitag 16.11.2018.

WICHTIG: All jene, die bereits im Vorjahr eine Schullizenz für Office 365 erworben haben, verlieren am Mittwoch, 12.9. ihren Zugang. Die Lizenz ist – wie angekündigt – mit Schulbeginn abgelaufen. Selbstverständlich kann die Lizenz ab 20.9. wieder verlängert werden.


16. September 2018

Pop-David speaking – experimenteller Siebdruck

Das „Schulkulturbudget für Bundesschulen 2017/18“ ist eine Aktion des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Sie unterstützt Projektideen, in denen gemeinsame Lernprozesse von SchülerInnen und LehrerInnen mit KünstlerInnen initiiert werden. Im Rahmen dieser Aktion wurden an unserer Schule drei Projekte im Rahmen des BE-Unterrichts mit mehreren Klassen der Oberstufe durchgeführt. "Pop-David speaking - experimenteller Siebdruck" (5C) sowie "Bilder erwachen zum Leben!" (5A) und "Karikatur - einst und heute" (6A). Für 2018/19 sind weitere Projekte geplant.

Ziel des Projekts "Pop-David speaking - experimenteller Siebdruck" ist es mit dem Siebdruck-Künstler Rado Prokop Siebdruck als experimentelle Drucktechnik kennenzulernen. Ausgangspunkt sind Bilder von Skulpturen der Antike sowie der Renaissance, die die Schülerinnen und Schüler der 5C mittels digitaler Fotobearbeitung weiter bearbeiteten und mit diversen Accessoires und mittels Comic-Sprechblasen zu Figuren der heutigen Pop(ulär)-Kultur werden ließen. Die Schülerinnen und Schüler recherchierten zur Ikonographie der antiken Skulpturen und jener der Renaissance. Sie stellten diese performativ nach um - neben kunsthistorischen Kontexten - zusätzliche Erkenntnisse über die Skulpturen und deren Habitus sowie die Arbeitsweise der damaligen KünstlerInnen mit dem eigenen Körper als Sensorik zu gewinnen. Der Transfer der Skulpturen ins 21.Jahrhundert sind auf folgenden Fotos zu sehen.

 

Ein Projekt der 5C, 2018 im Rahmen des BE-Unterrichts (Claudia Kragulj)

Pop-David speaking - experimenteller Siebdruck



Bilder erwachen zum Leben!

Ein weiteres Projekt, das mittels Schulkulturbudget finanziert wurde, heißt "Bilder erwachen zum Leben!". Gemeinsam mit der Wiener Autorin, Beate Maly, die historische Romane sowie Kriminalgeschichten schreibt, entwickelten die Schülerinnen und Schüler der 5A originelle Kurzgeschichten sowie einen Dialog in Form eines Bildes mit Comic-Sprechblase.

Ausgangspunkt waren drei Gemälde der Renaissance: "Drei Schwestern beim Schachspielen" von Sofonisba Anguissola, um 1555, "Goldschmied in seinem Laden" von Petrus Christus, 1449 und "Die Arnolfini Hochzeit" von Jan van Eyck, 1434.

Intensive Bildbetrachtung (Bildbeschreibung,-analyse und -interpretation), sowie das Nachstellen eines Kunstwerkes à la Tableau Vivant (übers. "Lebendes Bild"; es bezeichnet eine Darstellung von Werken der Malerei oder Plastik durch lebende Personen. Diese Mode kam gegen Ende des 18. Jahrhunderts auf.) lieferten Impulse zur Produktion eigenständiger Texte. Beate Maly erzählte über ihr eigenes Werk, die Arbeitsbedingungen einer Autorin und die Zusammenarbeit mit Verlagen sowie darüber, wie man die ProtagonistInnen einer Geschichte glaubwürdig entwickelt und einen Spannungsbogen aufbaut.

in Projekt der 5A, 2018 – im Rahmen des BE-Unterrichts (Claudia Kragulj)

Eine der Geschichten der SchülerInnen

Bilder erwachen zum Leben!


4. Oktober 2017

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