5A in Pula


 

zurück zum Meer

Im Mai 2011 fuhren wir um 09:00 am Südstadtparkplatz ab und kamen abends in der Jugendherberge direkt an der Adria an. Dort bezogen wir Container-Homes, die wir meist zu dritt die nächsten Tage bewohnten.
Nach dem Abendessen wurden wir von drei Mitarbeiterinnen der Meeresschule begrüßt. Sie erklärten uns den Tagesablauf, wo die Meeresschule ist und wo man in der Nähe Supermarkt, Apotheke und Pizzerias finden kann.


Dann setzten wir uns noch an den Strand bis lang nach Sonnenuntergang.

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Am Dienstag Vormittag, den 24. Mai 2011, besuchten wir zum ersten Mal die Meeresschule. Manuel, der uns durch die Woche führte, hielt uns einen Vortrag über die

Felsküste

Er erzählte uns über die Tiere, die in diesem Lebensraum leben, und wie die Küsten aufgebaut sind: Die Küste beginnt bei der Mittelwasserlinie und endet bei der geschlossenen Humusdecke des Festlandes, sie unterteilt sich in drei verschiedene Küstenzonen, die schwarze, die graue und die weiße Zone. In den Spritzwassertümpeln leben Seepocken, Miesmuscheln, Schleimfische, Seetomaten, Einsiedlerkrebse, Felgarnelen, Strandschnecken, u.vm. ...
Nach dem Vortrag schauten wir uns die Felsküste neben der Meeresschule an. Iin Gruppen mussten wir die Zonen und die dort vorkommenden Tiere näher untersuchen und skizzieren. Später hat jede Gruppe ihre Aufgabenergebnisse präsentiert.

Nach dem Mittagessen in der Herberge gingen wir das erste Mal ins Wasser: einschnorcheln.
Das Anziehen der Neoprenanzüge erwies sich als eine besondere Herausforderung. Wir gingen mit Gerry und Semmy ins Wasser.
Zu unserem Schrecken stellte sich heraus, dass der anlandige Wind sehr viele Ohrenquallen in die Bucht getrieben hatte. Diese Quallen sind zwar harmlos, aber es war zuerst eine Überwindung inmitten der dutzenden Tiere zu schwimmen.
Außer den vielen Quallen erblickten wir eine Wollkrabbe, die sich mit Algen einen Schutzmantel gebaut hat.

Wir schwammen die Bucht entlang und einige machten sich einen Spaß daraus, Quallen zu fangen und auf Leute, wie Geschi oder Schneider, zu werfen. So endete der erste Tag in der Meeresschule.

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Schnorchel-Ausflug in den "Canyon".

Es handelt sich hierbei um einen Einschnitt in die Küste, der so gelegen ist, dass an den Felswänden eine Sonnen- und eine Schattenseite entstehen. Wobei die Sonnenseite überwiegend von Algen und vagilen Tieren bewohnt wird. Auf der Schattenseite sind hingegen sehr viele sessile Tiere anzutreffen, da sie kein Licht zum Leben brauchen.

Wir haben zahlreiche Schwämme (Lederschwammm, Goldschwamm und Nierenschwamm), Seescheiden, Moostierchen und Steinkorallen gesehen.

Dredge

Am Nachmittag haben wir im Küstenbereich zusammen mit Sandra eine Dredge ausgelegt. Das ist ein Schleppnetz, welches an einem schweren Rahmen befestigt ist und das über den Meeresboden gezogen wird.
Am Anfang mussten wir den Grund nach Steinen, Tieren die unter Naturschutz stehen (Steckmuscheln usw.), oder ähnlichen Hindernissen absuchen und sie entfernen, damit sie nicht bei der Probennahme mitgerissen werden. Nachdem wir den Boden abgesucht hatten, zogen wir die Dredge circa 15 m in das Meer hinein und setzten sie so auf den Boden, dass das Netz sich mit dem Material füllen kann. Dann zogen wir die Dredge an dem befestigten Seil vom Land aus zurück. Den Fang gaben wir in einen Plastikbehälter, der mit Meerwasser gefüllt war. Das wiederholten wir mehrere Male bis wir verschiedene Lebewesen eingefangen hatten. Wir fingen mehrere Grundeln, eine Seespinne, einige Einsiedlerkrebse, viele Seegrasgarnelen und viele andere Tiere.

Im Labor teilten wir uns in mehrere Gruppen und suchten uns 4 Tiere aus die wir dann mikroskopierten und skizzierten. Nachher erzählte uns Manuel noch ein wenig von den gefundenen Tieren. Dabei wurden die von uns gefangenen Tiere über Camera und Beamer projiziert.

Am Abend gingen wir mit Herrn Prof. Prickler und Frau Prof. Käfer in die Innenstadt von Pula. Dort kauften wir den Herr Professor eine wunderschöne grellgrüne gefälschte Ray Ban Brille um 80 Kuna, die er selber bezahlte. Alexander und Odysseas 5A

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fangen

Manuel stellte uns einige Tiere im Saal 2 vor, die wir dann in Kleingruppen von 2-3 Leuten in der Bucht suchen und mit der Hand oder kleinen Netzchen fangen mussten. Leider ist es uns nicht gelungen, einen Schriftbarsch zu erwischen, auf den eine ganze Pizza zur Belohnung ausgesetzt war: der ist verdammt schnell und wendig. Danach mussten wir im Labor einige Informationen über das jeweilige Tier suchen und eine kurze Präsentation darüber zusammenstellen.

Am Nachmittag wurde dann das Erarbeitete vorgetragen. Parallel dazu wurden die gefangenen Tiere über Videocamera und Beamer projiziert.
Nachdem alle ihr "Mini-Referat" gehalten hatten, brachten wir alle Tiere wieder lebend in das Meer zurück.

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Einwirkung des Menschen auf das Meer

Ein großer Unterpunkt dieses Themas ist der Fischfang.
Dazu wurde uns ein ausführlicher Vortrag, über verschiedene Fischfangtechniken und wie sehr sie den Meereslebensraum zerstören, präsentiert.
Ein weiterer Unterpunkt ist die Verschmutzung des Meeres durch den Menschen.
Unsere Aufgabe war es, den Müll am Meeresboden einzusammeln.
Die Nichtschnorchler waren für die Füllung des Aquariums, in welches anschließend der gesammelte Müll hineingelegt wurde, zuständig.
Am Ende ließ sich doch mehr Müll als erwartet dort blicken.
Gemeinsam mit unserem Leiter, Manuel, entschieden wir, welcher Müll im Meer bleiben sollte und welcher nicht.
An manchen Stücken hat sich schon Leben entwickelt, daher ließen wir es im Aquarium.

Neptunsgraswiese

Am Nachmittag des letzten Tages hätten wir eigentlich in eine Grotte fahren sollen. Alle haben sich schon seit Tagen darauf gefreut, aber dann kam die große Enttäuschung: die Wellen waren leider zu hoch, weshalb wir nicht hinfahren konnten.

Aber um den Tag noch zu retten, fuhren wir mit dem Boot an der Küste entlang (dort war der Wellengang nicht so hoch) in eine Nachbarbucht, um uns eine Seegraswiese anzuschauen. Es war nicht dasselbe Seegras( kurz und wenig) wie in der Bucht, sondern ein Neptunsgras (lang und dicht). Eigentlich sollte es dort viele Tiere; Seepferdchen, viele Fischarten, usw. geben. Gesehen haben wir nur ein paar ungiftige Ohrenquallen, und vereinzelt Fische. Muscheln und Seeigelskelette konnten wir aber viele herauftauchen.

Wir hatten aber trotzdem unseren Spaß beim Gruppenschnorcheln und um die Wette tauchen.
Bevor wir losgefahren sind, haben uns Sammy und Charlie noch einen Film über Neptungraswiesen gezeigt, in dem wir sehen konnten, welche Lebewesen es in den verschiedenen Zonen der Erde in den Neptungraswiesen gibt.
Außerdem haben wir noch den Unterschied von Neptungraswiesen und Seegraswiesen erklärt bekommen.

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In der Meeresschule angekommen ging es zunächst in die Bungalows.
Um 19 Uhr bekamen wir dann noch ein Abschiedsessen bei der Schule.

Den größten Stress hatten wir aber an diesem Abend, denn zur Abreise sollten wir unsere Protokolle abgeben, die wir natürlich gleich an jedem Abend geschrieben hatten.


Abreise

am liebsten würden wir nächstes Jahr wieder kommen ...


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